Ratgeber



Allergien auf der Spur

Sie leiden unter Allergien, kennen Laufnase und verquollene Augen und haben schon vieles probiert, aber leider treten die Beschwerden jedes Jahr aufs Neue auf? Ihre Symptome haben sich im Laufe der Jahre sowohl hinsichtlich der Stoffe und Substanzen auf die Sie reagieren, als auch in Bezug auf die Allergie-Zeit im Jahr ausgeweitet? Lesen Sie, warum die miasmatische Homöopathie hier dennoch helfen kann.


Wie ich bei meinen Patienten beobachte, sind Allergien jeglicher Art nicht nur weit verbreitet, sondern nehmen auch stetig zu. Zu den Allergien zählen nicht nur Heuschnupfen und Asthma, sondern auch Verdauungsstörungen und Hautausschläge wie Neurodermitis oder Urtikaria, z.B. aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu Allergien gegen Weizen, Gluten, Lactose, Fructose und Histamin.

Nach einer aktuellen Statistik des Robert Koch Instituts - veröffentlicht in der Ärztezeitung online am 04.04.2017 - leidet in Deutschland fast jeder Dritte an Allergien. Besonders betroffen sind junge Erwachsene und Frauen. Die Zahl der Betroffenen hat sich seit den Erhebungen 1990/92 und 2008/11 nahezu verdoppelt.

Man unterscheidet ganz allgemein zwischen saisonal auftretenden Allergien wie z.B. Heuschnupfen und Heuasthma sowie einigen Formen der allergischen Hauterkrankungen und ganzjährig vorhandenen Allergien wie z.B. Hausstaub- und Tierhaarallergien.

Es ist schon bemerkenswert, dass Menschen zunehmend auf eigentlich harmlose Stoffe aus ihrer natürlichen Umgebung und sogar Nahrungsmittel mit Krankheitssymptomen reagieren. Umso schöner ist es für mich, täglich in meiner Praxis die Erfahrung zu machen, dass allergische Symptome sehr gut auf die homöopathische Behandlung ansprechen.

Bei der Behandlung Ihrer Allergie gehe ich wie folgt vor: Zur Linderung Ihrer akuten Beschwerden verschreibe ich Ihnen eine zu Ihren Symptomen individuell passende Arznei. Mir liegt jedoch als klassisch homöopathisch arbeitende Therapeutin besonders am Herzen, auch die tiefer liegenden Ursachen Ihrer Allergie-Erkrankung zu behandeln.

"Keine chronische Erkrankung fällt vom Himmel..."; Zitat aus "Die Reise einer Krankheit" von Mohinder Singh Jus, Homöopath und Autor.
Dies ist Ihnen sicherlich auch bewusst, denn wenn Ihre Eltern oder Großeltern bereits Allergien hatten, haben Sie und Ihre Kinder ein erhöhtes Risiko, selbst Allergien im Laufe des Lebens zu entwickeln. Wir nennen dies heutzutage "genetische Disposition" oder "Veranlagung". Vor über 200 Jahren war das Mikroskop noch nicht erfunden. Hinsichtlich der Verursachung von Krankheiten durch Bakterien, Viren, Pilzen geschweige denn der Existenz von Genen herrschte völlige Ahnungslosigkeit.

Dies war die Zeit, in der Dr. Samuel Hahnemann, ein überaus kluger Arzt und Apotheker, die Therapiemethode "Homöopathie" entdeckte. Dr. Hahnemann erkannte durch die Befragung seiner Patienten in der Erstanamnese, dass sich Erkrankungen im Laufe eines Lebens entwickeln. Oft beginnt es mit harmlosen Erkältungskrankheiten in der Kindheit, dann folgen Allergien, später Autoimmunkrankheiten bis hin zu Krebs. Dieser Prozess wird wiederum begünstigt durch das Vorhandensein bestimmter Erkrankungen bei den Eltern und Großeltern, also einer entsprechenden genetischen Disposition.

Die durch unsere leiblichen Vorfahren vererbten Krankheiten bilden die Wurzeln, die tiefer liegenden Ursachen, unserer heutigen Erkrankungen.

Das Problem, das sich aus dieser Tatsache ergibt, ist dass chronische Krankheiten wie Allergien nicht nachhaltig durch nur akute homöopathische Arzneien beseitigt werden können. Die Ursache liegt zu tief im Organismus verwurzelt. Manchmal lassen sich die Beschwerden mit homöopathischen Akutarzneien nur zeitweise lindern, manchmal reagieren die Symptome gar nicht auf Globuli und meistens treten die Beschwerden weiterhin jedes Jahr aufs Neue auf.

Eine homöopathische Akutarznei, wie Sie sie sicher aus der Literatur, dem einen oder anderen Homöopathie Kurs oder der Selbstanwendung kennen, wirkt rein auf der symptomatischen Ebene und nicht auf der oben beschriebenen ursächlichen Ebene.

Aus diesem Grund kommen die Beschwerden jedes Jahr aufs Neue wieder. Die Ursache für Ihre Erkrankung wurde nicht beseitigt.

Wie meine langjährige Praxiserfahrung zeigt, lässt es sich durch eine individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmte tiefgreifende homöopathische Behandlung erreichen, dass Allergiesymptome deutlich reduziert werden und z.T. sogar völlig verschwinden.

Ein Fall aus meiner Praxis – "Die maskierte Allergie"
Vor einigen Jahren kam eine junge Frau - 26 Jahre alt - wegen seit 4 Jahren(!) bestehender chronischer Durchfälle zu mir in die Praxis. Die Durchfälle traten zu den unterschiedlichsten Tageszeiten und so plötzlich auf, dass sie zur Toilette eilen musste, um diese noch rechtzeitig zu erreichen.

Die Patientin hatte schon vieles probiert, nichts hatte bisher geholfen. Sie schilderte mir die enorme Einschränkung ihrer Lebensqualität, die sich durch ständiges hastiges zur Toilette eilen in den ungünstigsten Situationen bis hin zum Verlust ihrer sozialen Kontakte auszeichneten. Sie besuchte keine öffentlichen Veranstaltungen mehr und traute sich auch nicht mehr mit Freunden abends auszugehen.

Die familiäre Vorgeschichte der Patientin wies Asthma, Migräne und Krebs bei den Vorfahren auf. Wie die Befragung im Rahmen ihrer Erstanamnese zu Tage brachte, hatte die Patientin als Baby Milchschorf, gefolgt von Neurodermitis im 2. Lebensjahr. Diese Ekzeme wurden mit verschiedenen Cremes behandelt. Die Ekzeme verschwanden, dafür litt die Patientin stattdessen ab dem 3. Lebensjahr unter Heuschnupfen und Asthma. Hier hatte also ein Etagenwechsel von der Haut auf ein lebenswichtigeres Organ, die Lunge stattgefunden. Eine Bioresonanztherapie brachte in Bezug zur Allergie nur vorübergehend Linderung.

Ungewöhnlicher Weise für dieses Lebensalter litt die Patientin ab dem 8. Lebensjahr unter wiederkehrenden Herpesinfektionen am Auge und bekam bereits im Alter von 11 Jahren eine Gürtelrose. Ab der Pubertät litt die Patientin dann auch noch an Migräne. Die Beschwerden nahmen also an Zahl und Heftigkeit zu.

Die wiederaufgetretenen Allergien wie Heuschnupfen und Asthma wurden im Alter von 22 Jahren zwei- bis dreimal während der jährlichen Pollenflugsaison mit Allergiespritzen behandelt. Die Patientin war damit beschwerdefrei hinsichtlich der Allergiesymptome. Allerdings traten ab diesem Zeitpunkt die Durchfälle auf, wegen derer die Patientin mich aufsuchte.

In der Homöopathie spricht man bei einem solchen Geschehen von "Unterdrückung". Ein Symptom verschwindet durch äußere Maßnahmen, dafür taucht ein anderes, meist beschwerlicheres bzw. für den Organismus gefährlicheres Symptom auf.

Die Allergiespritzen beseitigten die Laufnase, dafür rebellierte der Darm, der eine wichtige Rolle für unser Immunsystem hat.

Die dann durch mich erfolgte homöopathische Behandlung war sehr eindrücklich! Lehrbuchmäßig brachte der Körper alte Beschwerden wie Ekzeme und Heuschupfen wieder zu Tage, dafür traten die Durchfälle mehr und mehr zurück.

Heute leidet die Patientin nicht mehr unter Durchfällen, sie hat einen völlig normalen Stuhlgang. Die Ekzeme sind verschwunden, es tritt keine Migräne mehr auf, wenn überhaupt, dann nur selten Kopfschmerzen durch Stress. Die Beschwerden durch den Heuschnupfen sind sehr gering geworden und sprechen, wenn sie doch einmal zu lästig werden, sehr gut auf homöopathische Akutmittel an. Die Patientin kann ohne Einschränkung ihr Leben wieder in vollen Zügen genießen.

Sie haben Fragen zur homöopathischen Allergiebehandlung? Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir eine Mail.

Herzlich, Ihre
Rosemarie Scholz





PRAXIS FÜR KLASSISCHE HOMÖOPATHIE
ROSEMARIE SCHOLZ

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